Nachrichten

Fahrgastschiff rammt den Trendamm der Schleuse Viereth wie die Wasserschutzpolizei Bamberg mitteilt

Ein 71 -jähriger Schiffsführer wollte zu Tal in die Schleuse Viereth einfahren. Bei der Einfahrt in den Vorhafen schaltete er die Steuerung auf den Aussenfahrstand um, was aber infolge einer Fehlbedienung nicht gelang. Als er dies bemerkte und sofort ein Notmanöver einleitete war es aber bereits zu spät und das Fahrgastschiff rammte vierkant den Stossschutz des Trenndammes. Der Stossschutz wurde vollkommen zerstört. Das Fahrgastschiff war mit 70 Passagieren besetzt. Verletzt wurde niemand. Die Wasserschutzpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und der Schiffsführer muss mit einem Bussgeldverfahren rechnen. Der Unfall ereignete sich am Freitag 20. Juli 2018.

Schiffsunfall mit Fahrgastschiff auf dem Rhein

Wie die WSP-Station Mainz heute mitteilt, kam es am Sonntag 10.06.2018 gegen 20.45 Uhr auf dem Rhein in Höhe der Ortslage Budenheim zu einem Schiffsunfall. Ein Fahrgastkabinenschiff, dass sich auf der Fahrt von Koblenz nach Speyer befand, fuhr im Bereich Budenheim in die Uferböschung. Durch die Wucht des Aufpralls ist eine Passagierin gestürzt und verletzte sich. Sie konnte an Bord versorgt werden. Nach ersten Ermittlungen wurde der Unfall vermutlich durch einen Fahrfehler des Schiffsführers verursacht. Nach erfolgter Unfallaufnahme durch die Wasserschutzpolizei konnte das unter deutscher Flagge fahrende Fahrgastkabinenschiff seine Fahrt wieder fortsetzen!

Schiffsunfall auf dem Vierwaldstättersee

Wie die Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV) heute mitteilt, löste sich am Mittwoch auf dem MS MYTHEN die Antriebswelle steuerbordseitig mit dem Propeller die im See versank. Dies geschah während einer Kursfahrt bei der Wegfahrt von der Station Gersau. Das Wasser konnte dadurch durch das Stevenrohr mit einem Durchmesser von 8 cm in das Schiff einströmen. Das Schiff wurde mit einer Maschine zurück an die Station Gersau gefahren, wo die 40 Passagiere aussteigen konnten. Das Schiff wurde durch die Feuerwehr Gersau leergepumpt und durch Mitarbeiter der SGV wurde das Stevenrohr abgedichtet. Es wurde lediglich ein Schottraum betroffen. Gemäss aktuellem Wissensstand stehen zwei Möglichkeiten im Vordergrund: Entweder war es ein Materialschaden oder ein Montagefehler!

Der finanzielle Schaden wird auf ca CHF 30’000.00 geschätzt. Die SGV bedauert diesen Vorfall und entschuldigt sich bei den betroffenen Passagieren.

Schiffsunfall TMS Waldhof:Gerichtsurteil vom Oberlandesgericht Köln

Das Oberlandesgericht Köln unter dem Vorsitz von Richterin Anke Ellers entschied heute, dass die schwere Havarie vor sieben Jahren alleine durch das TMS Waldhof verursacht wurde. Der Säuretanker war mit Schwefelsäure beladen. Das TMS Waldhof war mit 633 Tonnen überladen. Die Waldhof Reederei war der Meinung, dass das GMS Acropolis, dass sich auf der Bergfahrt befand Mitschuldig sei und hat die Reederei auf rund 1,6 Millionen Euro Entschädigung verklagt. Das Gericht konnte keinen Sorgfaltspflichtverstoss des GMS Acropolis feststellen. Dementsprechend muss die Reederei der Acropolis auch keinen Schadenersatz leisten. Eine Revision gegen diesen Entscheid wurde nicht zugelassen.

Neuer Schifffahrtsbetrieb auf dem Vierwaldstättersee

Nachdem Ferdinand Kaufmann im Jahr 2015 seinen Schifffahrtsbetrieb altershalber aufgeben musste, übernimmt nun die neu gegründete Schifffahrt Urnersee AG die beiden Fahrgastschiffe «Wilhelm Tell» und «Flüelen». Diese sollen nach einer Revision an Land, ab Mai wieder für Rundfahrten auf dem Urnersee zur Verfügung stehen.

Ära Ferdi Kaufmann

Über Jahrzehnte prägten die Ausflugsschiffe von Kaufmann das Bild auf dem Urnersee. Ausländische Bustouristen, wie auch einheimische Gesellschaften genossen die Fahrten, welche vorwiegend im Urner Teil des Vierwaldstättersees ausgeführt wurden. 1990 holte Kaufmann  das Motorschiff «Habicht» vom Bodensee auf den Vierwaldstättersee. Dieses Schiff, mit dem Baujahr 1953, entstammt einer Serie von vier Schiffen, die die Bodanwerft für den Bodensee baute. Kaufmann baute das Schiff seinen Ansprüchen entsprechend um und nahm es als «Wilhelm Tell» in Betrieb. Daneben betrieb er auch noch die beiden Schiffe «Flüelen» mit Baujahr 1959 und «Rütli», welches erst nach Solothurn verkauft wurde und nun auf dem Lago di Posciavo verkehrt.

Schifffahrt Urnerseee AG übernimmt

Unter der Federführung von Mathias Steinegger und einem Gremium von weiteren 16 Teilhabern wurde die Schifffahrt Urnersee AG gegründet, mit dem Ziel, die beiden Schiffe «Wilhelm Tell» und «Flüelen» zu erhalten und weiterhin Rundfahrten auf dem Urnersee anzubieten.

Da Steinegger gleichzeitig Betriebschef der Arnold & Co. AG ist, welche u.a. Kies fördert und mit Nauen transportiert, lassen sich für den neu gegründeten Betrieb viele Synergien nutzen. So wurden am 23. Januar die Schiffe zum Werftgelände der Arnold & Co. AG geschleppt, um sie anschliessend mit einem 250 Tonnen Kran aus dem Wasser zu heben. Dort sollen die Schiffe bis im Mai wieder flottgemacht werden.

Die beiden Schiffe werden an Land renoviert (Bild: C. Müller)

Das MS «Flüelen» wird voraussichtlich notdürftig in Stand gesetzt und dann erst im nächsten Winter grundlegend überholt. Dessen Kapazität bleibt auf 50 Personen bestehen.Vorerst geniesst das MS «Wilhelm Tell» Priorität. Es werden einzelne Schalenbleche frisch verschweisst und ein neuer Farbanstrich soll dem Schiff wieder seinen früheren Glanz zurückgeben. Der gesamte Innenausbau wurde ausgeräumt und wird frisch gestaltet, wobei nur die Fenster und die Decke bestehen bleiben. Zudem wird der Hauptmotor generalüberholt. Es ist geplant, die Kapazität des Schiffes von 75 auf 60 Passagiere zu reduzieren, um es im 1-Mann-Betrieb zu fahren. Denn der Schiffsführer kann vom zentralen Fahrstand aus alle nautischen Arbeiten alleine verrichten.

Havarie bei Birsfelden Tanker beschädigt

 

Bild: Kapo Kt. Basel-Land

Wie die Kantonspolizei Basel-Land mitteilt fuhr das Tankmotorschiff „Eiltank 24“ unterhalb der Schleuse Birsfelden auf Grund. Das Schiff war mit 1800t Schweröl beladen und wurde beschädigt. Es liefen keine Flüssigkeiten in den Rhein, entsprechend bestand keine Gefahr für Mensch und Umwelt. Verletzt wurde niemand. Die Besatzung konnte das Schiff am Ufer befestigen. Die genaue Ursache ist derzeit noch nicht geklärt und Gegenstand von weiteren Abklärungen.

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